Als das Schulhaus auch Arrestlokal war
Bereits vor 400 Jahren besuchten Brüttens Kinder eine Schule im Dorf. Seither hat sich viel verändert. Schon im 17. Jahrhundert gab es in Brütten ein Schulhaus. Es diente verschiedenen Zwecken, etwa auch für Trauungen, als Arrestlokal oder später auch für Abstimmungen und Gemeindeversammlungen. Die Kirche prägt die Schule Die ersten Nachrichten zum Brüttener Schulbetrieb stammen aus dem Jahr 1631. Damals besuchte nur die Hälfte der 75 Kinder und Jugendlichen in Brütten den Schulunterricht, denn die Schulpflicht wurde erst im 19. Jahrhundert eingeführt. Die Schulmeister in der frühen Neuzeit stammten aus dem Dorf, sie trugen typische Brüttener Namen wie Baltensperger, Trindler oder Egli. Die Schule war bis ins 19. Jahrhundert eine kirchliche Aufgabe. Die Lehrer waren dem Pfarrer unterstellt und der Unterricht auch inhaltlich durch die Bibel geprägt. Das Schlussexamen umfasste eine Prüfung im Katechismus. Wer bestand, erhielt ab 1638 zur Belohnung einen Examenweggen. Reformen im Schulwesen Nach einer gründlichen Reform […]
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Dorffäscht Brütten
Ein Blick in die Geschichte
Brütten war bis Mitte des 20. Jahrhunderts stark bäuerlich geprägt. Dies ist bis heute nicht nur an den landwirtschaftlichen Betrieben sichtbar. Die Landwirtschaft war in Brütten lange die hauptsächliche Existenzgrundlage.…
Brütten war bis Mitte 20. Jahrhundert stark bäuerlich geprägt. Die Landwirtschaft war nicht nur die Existenzgrundlage, sondern bestimmend für die Gemeinschaft sowie das soziale Gefüge im Dorf. Sie zeigt sich…
Die Kirche von Brütten liegt am nördlichen Rand des Dorfs, wirkt aber trotzdem, als ob sie sein Zentrum wäre. Der markante Bau aus Lägern-Kalkstein mit seinem imposanten Turm wurde 1908…
Im Jahr 2026 feiert Brütten ein besonderes Jubiläum: 1150 Jahre erste urkundliche Erwähnung. Dieses Ereignis nimmt die Gemeinde zum Anlass, die Geschichte des Dorfs für die Bevölkerung sichtbar, hörbar und…