Brütten und die Kyburg – während 800 Jahren eine enge Beziehung
Brütten wurde 151 Jahre vor der Kyburg erstmals auf einer Urkunde erwähnt, zumindest auf einer, welche bis heute erhalten ist. Die Kyburg feiert denn auch im Jahr 2027 ihre tausendjährige Ersterwähnung. Auch wenn Brütten zuerst im Besitz des Kloster St. Gallen und dann im Besitz des Klosters in Einsiedeln war, so war es vermutlich auch immer Untertanengebiet der Grafen auf der Kyburg und später der Stadt Zürich. Entsprechend eng war die Beziehung über viele Jahrhunderte. von Martin Kuhn Die Kyburg war rund zweihundert Jahre unter der Herrschaft der Grafen von Kyburg, dann rund zweihundert Jahre unter den Habsburgern und als diese sich dann stärker Richtung Osten orientierten, erwarben die Zürcher bzw. die Stadt Zürich 1424 die Grafschaft Kyburg. Damit waren die Brüttener nicht mehr länger Thurgauer, sondern wurden zu Zürchern. Vor der Reformation im Jahr 1525 gehörten Stadt und Landschaft Zürich aber noch zum Fürstbistum Konstanz, «nur» Zürcher waren die […]
Nächste Veranstaltungen
Alex Porter – Familienprogramm Nepp
Butleresse Zita mit Cream Tea
Ein Blick in die Geschichte
Das blutige Gefecht von Winterthur vom 27. Mai 1799 brachte die Schrecken des Kriegs nach Brütten. Dabei gelang es den Österreichern, zwei schlagkräftige Armeen zusammenzuführen und die Franzosen für vier…
Der Entenweiher in Brütten entstand in der Eiszeit. In den 1950er-Jahren wurde der verwilderte Tümpel in einen Weiher verwandelt, der heute ein Erholungsgebiet für die Menschen und ein geschützter Ort…
Brütten war bis Mitte 20. Jahrhundert stark bäuerlich geprägt. Die Landwirtschaft war nicht nur die Existenzgrundlage, sondern bestimmend für die Gemeinschaft sowie das soziale Gefüge im Dorf. Sie zeigt sich…
Die Steig war bereits zur Römerzeit Teil des römischen Wegnetzes von Winterthur (Vitudurum) nach Windisch (Vindonissa). An ihrem oberen Ende, in Brütten, stand ein stattlicher Gebäudekomplex. Vermutlich diente er als…