Römisches Brütten

Die Steig war bereits zur Römerzeit Teil des römischen Wegnetzes von Winterthur (Vitudurum) nach Windisch (Vindonissa). An ihrem oberen Ende, in Brütten, stand ein stattlicher Gebäudekomplex. Vermutlich diente er als Raststation für die reisenden Menschen und Tiere. von Cornel Dora Die antike Überlandstrasse von Oberwinterthur zum Legionslager in Windisch verlief zwischen dem Steighof und dem Hof Breite nördlich der heutigen Zürcherstrasse. Sie war Teil des ausgedehnten römischen Strassennetzes, welches seit dem Alpenfeldzug unter Kaiser Augustus (63 v. Chr. – 19 n. Chr.) die Versorgung der militärischen Lager, aber auch Transport und Handel auf dem Gebiet der heutigen Schweiz sicherstellte. Dabei handelte es sich meist um Schotter- oder Kies-Trassees von vier bis sieben Metern Breite, sogenannte viae glarea stratae («Kiesstrassen»),wie sie unweit von Brütten bei Rickenbach und Wiesendangen ausgegraben wurden. 1 Die Lage Brüttens im römischen Strassennetz von Oberwinterthur nach Windisch und die Befestigungsanlagen am Rhein unter Kaiser Valentinian im 4. […]

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