Entwicklung der Gemeinde: Wie Brütten eigenständig wurde
Die Gegend «Pritta» entwickelte sich unter der Herrschaft des Klosters Einsiedeln und der Stadt Zürich zur eigenständigen Dorfgemeinschaft Brütten. Ab dem 19. Jahrhundert wurde der Zuständigkeitsbereich der politischen Gemeinde immer grösser. von Annina Sandmeier-Walt 1 Luftaufnahme von Brütten, 1962. Das heutige Areal der Gemeindeverwaltung zwischen Brüelgasse und Brühlstrasse (Bildmitte) ist noch praktisch unbebaut. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / LBS_H1-022872. Die Brüttener Bevölkerung war im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit Untertan der Stadt Zürich und zugleich dem Kloster Einsiedeln als Grundherrn abgabepflichtig. Das bedeutete, dass sie Grundzinsen und Zehnten – Abgaben in Naturalien aus der Landwirtschaft – jeweils dem Kloster Einsiedeln abliefern mussten. Das Kloster hielt auch Gericht in Brütten, jedoch nur für Angelegenheiten wie Erbschaften, Schulden oder Bussen, bei Kapitalverbrechen war der Landvogt auf der Kyburg zuständig. 2 Illustration der Rechtsprechung in der Frühen Neuzeit in einer Handschrift: Ein elfjähriger Knabe aus Brütten wird 1565 auf der […]
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Ein Blick in die Geschichte
Mehr als 850 Jahre lang, von 979 bis 1834, spielte das Kloster Einsiedeln in Brütten als Grundherr und Inhaber von Rechten eine wichtige Rolle. Das schmucke Pfarrhaus mit der Zehntenscheune…
Brütten war bis Mitte des 20. Jahrhunderts stark bäuerlich geprägt. Dies ist bis heute nicht nur an den landwirtschaftlichen Betrieben sichtbar. Die Landwirtschaft war in Brütten lange die hauptsächliche Existenzgrundlage.…
…dann braucht es Beinamen. In Brütten trugen und tragen teilweise bis heute Personen mit dem gleichen Familiennamen auch den selben Vornamen. Da drängte sich schon vor Jahrhunderten eine weitere Unterscheidung…
Der Entenweiher in Brütten entstand in der Eiszeit. In den 1950er-Jahren wurde der verwilderte Tümpel in einen Weiher verwandelt, der heute ein Erholungsgebiet für die Menschen und ein geschützter Ort…