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Römisches Brütten

12. März 2026

Die Steig war bereits zur Römerzeit Teil des römischen Wegnetzes von Winterthur (Vitudurum) nach Windisch (Vindonissa). An ihrem oberen Ende, in Brütten, stand ein stattlicher Gebäudekomplex. Vermutlich diente er als Station für die reisenden Menschen und Tiere. Römisches Strassennetz Die wichtige antike Überlandstrasse von Oberwinterthur zum Legionslager in Windisch verlief zwischen dem Steighof und dem […]

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Die Kirche – Brüttens Wahrzeichen

18. Januar 2026

Die Kirche von Brütten liegt am nördlichen Rand des Dorfs, wirkt aber trotzdem, als ob sie sein Zentrum wäre. Der markante Bau aus Lägern-Kalkstein mit seinem imposanten Turm wurde 1908 eingeweiht. Die Geschichte des Gotteshauses beginnt aber schon tausend Jahre früher. Die Errichtung einer Kirche am Abhang des Buck im Frühmittelalter und die Bildung des […]

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Ersterwähnung von Brütten im Jahr 876

18. Januar 2026

Im Jahr 2026 feiert Brütten ein besonderes Jubiläum: 1150 Jahre erste urkundliche Erwähnung. Dieses Ereignis nimmt die Gemeinde zum Anlass, die Geschichte des Dorfs für die Bevölkerung sichtbar, hörbar und begehbar zu machen – von den Anfängen bis zur Gegenwart. Die letzte umfassende Ortsgeschichte stammt aus dem Jahr 1972. Seither hat sich Brütten stark verändert: […]

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Der Franzosenbrunnen

18. Januar 2026

Er ist nicht nur ein schöner Aussichtspunkt, sondern auch ein Symbol für die Bedeutung des Wassers und ein Mahnmal für eine der schwersten Zeiten, die Brütten erlebt hat: der sogenannte Franzosenbrunnen. Der Name erinnert daran, dass 1798 bis 1800 wechselnde Truppen in Brütten stationiert waren und die Gemeinde schwer belasteten. Der am östlichen Rand der […]

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Spuren bäuerlichen Lebens in Brütten

18. Januar 2026

Brütten war bis Mitte des 20. Jahrhunderts stark bäuerlich geprägt. Dies ist bis heute nicht nur an den landwirtschaftlichen Betrieben sichtbar. Die Landwirtschaft war in Brütten lange die hauptsächliche Existenzgrundlage. Sichtbar ist dies noch heute in der Architektur und der Ausstattung der Häuser, wie dem «Jochehaus». Es wurde im 17. Jahrhundert erbaut und mehrmals baulich […]

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Brütten und das Kloster Einsiedeln

16. Dezember 2025

Mehr als 850 Jahre lang, von 979 bis 1834, spielte das Kloster Einsiedeln in Brütten als Grundherr eine wichtige Rolle. Das schmucke Pfarrhaus, die Zehntenscheune und das Sechthaus sind bis heute sichtbare Zeichen dieser Beziehung. Am Anfang der Einsiedler Präsenz in Brütten steht ein am 15. Januar 979 von Kaiser Otto II. bestätigter Gütertausch, durch […]

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Der «Buck» – Mittelpunkt des Kantons Zürich

11. Juni 2025

Auf dem Buck ist die Aussicht auf Alpen und Weiler so atemberaubend, dass gar ein österreichischer Erzherzog hier sein Schloss errichten wollte. Für die amtliche Vermessung ist der Buck zudem ein wichtiger Ort. «Wär’ ich ein Schweizer, so baute ich mir hier ein Schloss», soll der österreichische Erzherzog Karl 1799 auf dem Buck ausgerufen haben.[1] […]

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«Jochehaus» – Bäuerliches Leben in Brütten

28. Mai 2025

Brütten war bis Mitte 20. Jahrhundert stark bäuerlich geprägt. Die Landwirtschaft war nicht nur die Existenzgrundlage, sondern bestimmend für die Gemeinschaft sowie das soziale Gefüge im Dorf. Sie zeigt sich auch in der Architektur und der Ausstattung der Häuser. Das «Jochehaus» ist ein gut erhaltenes, für die Region typisches sogenanntes Dreisässenhaus, ein Mehrzweckhaus mit Wohnbereich, […]

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Von «Pritta» zu Brütten – wie die Siedlung zur Gemeinde wurde

13. April 2025

Aus der mittelalterlichen Siedlung, 876 unter dem Namen «Pritta» erstmals erwähnt, entwickelte sich über Jahrhunderte die eigenständige Gemeinde Brütten. Unter der Doppelherrschaft des Klosters Einsiedeln und der Stadt Zürich waren die Brüttener im Spätmittelalter abgabepflichtig: Sie entrichteten dem Kloster Zehnten und Grundzinsen in Naturalien und unterstanden dessen Gerichtsbarkeit bei Erbschaften oder Schulden. Für schwere Verbrechen […]

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