Spuren bäuerlichen Lebens in Brütten
Brütten war bis Mitte des 20. Jahrhunderts stark bäuerlich geprägt. Dies ist bis heute nicht nur an den landwirtschaftlichen Betrieben sichtbar. Die Landwirtschaft war in Brütten lange die hauptsächliche Existenzgrundlage. Sichtbar ist dies noch heute in der Architektur und der Ausstattung der Häuser, wie dem «Jochehaus». Es wurde im 17. Jahrhundert erbaut und mehrmals baulich ergänzt. Die Anzahl der im Dorf ansässigen Familien war zu dieser Zeit übersichtlich. Die heute noch geläufigen Namen wie Baltensperger, Bosshart, Egli und Morf waren bereits damals verbreitet. Weil oft mehrere Personen den gleichen Vor- und Nachnamen trugen, etablierten sich Beinamen, die sich von Familie zu Familie vererbten. Der Name «Joche» geht wohl auf einen solchen Beinamen zurück. Die Inschrift «HT 1731» an der 1731 erbauten Scheune beim «Jochehaus» ermöglichte ein Abladetenn mit einem grösseren Kuhstall und Heustock. Zudem entstand Platz für eine zweite Wohnung. (Bild: Annina Sandmeier) Veränderungen der landwirtschaftlichen Produktion Bis Ende des […]
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